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Architektur

Trinkhalle «Büvetta Tarasp»

Architektur · Graubünden · geschlossen
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    Foto: darmar.world, Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG
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    Foto: Dominik Täuber, Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG
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    Foto: Dominik Täuber, Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG

Wer sich mit Architektur und dem Mineralwasser in der Region auseinander setzt, für den ist ein Besuch der historischen Trinkhalle Büvetta in Nairs am Inn ein ‚Muss‘. Leider kann man die Trinkhallte aktuell nur von Aussen betrachten, doch sie galt lange Jahre als wichtigstes Bauwerk für alle Gäste die für eine Trinkkur ins Unterengadin kamen. 

Bäder- und Trinkkuren zählen zu den ältesten bekannten Heilpraktiken. Schon die Römer liebten und inszenierten das Bad. Dabei gingen Heilung und Vergnügen Hand in Hand. Dank der tektonischen Besonderheit des «Unterengadiner Fensters» sprudeln in Scuol-Tarasp über 20 Quellen aus dem Fels und finden schon 1533 bei Paracelsus Erwähnung. Um 1843 entsteht eine einfache Trinkhalle (Romanisch: Büvetta) und bereits ein Jahr später macht der Baedeker auf den Ort aufmerksam, bemängelt jedoch die wenigen Übernachtungsmöglichkeiten.

Die Blütezeit

Mit dem Bau des Kurhauses Tarasp, das der erfahrene Hotel-Architekt Felix Wilhelm Kubly entwirft, kommen die vornehmen Gäste. 1864 ist das Hotel betriebsbereit. Das Haus bietet 300 Gästebetten, neusten Komfort und die glanzvollen Säle und Salons, die Damen und Herren von Welt für ihren Auftritt brauchen. Dampfpumpen führen das Heilwasser direkt in die Badeanlagen des Kurhauses. So können die Gäste im Seitenflügel bequem ihr Bad nehmen: «Stahlbäder von grossem natürlichem Kohlensäuregehalt», wie die Werbung verspricht. Beflügelt durch den Erfolg des Kurhauses, wird der Plan für den Bau einer repräsentativen Trinkhalle vorangetrieben. Der Architekt Bernhard Simon realisiert 1875 bis 1876 eine langgestreckte Wandelhalle mit bergseitig angeordneten Verkaufsläden, grossen Bogenfenstern zum Inn und als Krönung eine oktogonale, massiv gebaute Rotunde mit festlichen Säulen auf hohem Marmorsockel für die drei Quellen Bonifacius, Emerita und Lucius. 

Website des Vereins, der sich für die Erhaltung und Renovation der Büvetta Tarasp einsetzt: pro-büvetta-tarasp.ch 

Öffnungszeiten

Heute geschlossen

Leider ist aufgrund der Felssturzgefahr hinter der Büvetta Tarasp aktuell kein Zugang möglich. 

outdooractive.com User
Autor
Yvonne Schuler
Aktualisierung: 18.09.2019

Öffentliche Verkehrsmittel

Keine Busverbindung nach Nairs vorhanden. Ab Scuol oder Vulpera zu Fuss entlang dem Inn erreichbar.

Anfahrt

Von Scuol aus Richtung Zernez. Abzweigung links nach Nairs (bei Scuol Palace).

Parken

Parkplätze vor Chasa Carola in Nairs vorhanden.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Trinkhalle «Büvetta Tarasp»

Nairs 
7550 Scuol
Telefon +41 81 861 88 00

Eigenschaften

Ausflugsziel